Aktuelles vom NABU Bund

Aktuelles vom

NABU Baden-Württemberg



Willkommen beim NABU Markgröningen

 

 

Natur erhalten, Ressourcen schützen

Mit Begeisterung für die Natur

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Aktuelles


Insektensommer 4.-13. Juni 2021

Zählen, was zählt!

 

Mit der Mitmachaktion will der NABU die kleinen, fleißigen Helfer unserer Ökosysteme näher in den Fokus rücken. Der „Insektensommer" ist eine bundesweite Aktion, um eine kontinuierliche Erfassung der Insekten zu etablieren. Sie können helfen Daten zur Artenvielfalt und der Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt!

 

Steinhummel

 

Foto: NABU/Helge May

 

Wie funktioniert der Insektensommer?

 

Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Notieren sie alle Insekten, die sie innerhalb einer Stunde an Ihrem Beobachtungsplatz entdecken können – schauen Sie ruhig einmal in die Blumentöpfe, an Bäumen oder unter Steinen nach. Insekten leben und lieben ihren Mikrokosmos, auch wenn Fluginsekten weite Strecken zurücklegen können. 

 

Zählen Sie bei mobilen Arten wie Schmetterlingen oder Hummeln von jeder Art die größte gleichzeitig anwesende Zahl von Tieren, die Sie beobachtet haben und nicht die Summe der Einzelbeobachtungen im Laufe der Stunde, so vermeiden Sie Doppelzählungen. Wenn am Anfang der Beobachtungszeit ein Kohlweißling vorbeifliegt und eine halbe Stunde später noch einmal einer, könnte es beide Mal der selbe sein. Gemeldet wird in diesem Fall also nur ein Kohlweißling.

 Weitere Informationen finden sie hier.


Ein Interview mit Theo von der NAJU-Gruppe Markgröningen finden Sie hier.


Vorerst keine Termine

 

Wegen des Corona-bedingten Lockdowns finden vorerst keine Monatsrunden und Führungen statt. 


Gemeinschaftsaktion am 8. April:

Die Mauer und die Böschung am alten Tammer Weg wurden freigelegt und von Müll befreit.

 


Vogel des Jahres 2021 gekürt

 

Rotkehlchen gewinnt erste öffentliche Wahl

 

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel. 

 

Quelle: NABU 2021

Foto: Willi Rolfes, NABU

 


Hundehaare gefährden Jungvögel 

Text und Bild: Dr. Christina Jehle

 

Bereits im letzten Jahr hat eine Studie aus den Niederlanden erwiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Tod von Jungvögeln und Hundehaaren gibt. Bei der Untersuchung von toten Jungvögeln haben die Forscher in ihnen hohe Konzentrationen von Antiparasitika entdeckt. Dabei handelt es sich um Wirkstoffe, die Hunde gegen Zecken und Flöhe schützen sollen (Fipronil bzw. Imidacloprid). Die Forscher gehen davon aus, dass die Elternvögel Haare von Hunden als Nistmaterial verwendet haben, die mit Antiparasitika behandelt wurden. Dies wurde durch Haarproben aus Vogelnestern bestätigt, die die gleichen Schadstoffe wie in toten Nestlingen aufwiesen. Daraus wurde geschlossen, dass Nestlinge diese Substanzen über die ungefiederte Haut aufnehmen.

Wie kann man die Jungvögel schützen? 

Wenn Hundehalter ihre Hunde mit Antiparasitika behandeln, sollten Sie deren ausgebürstete Haare nicht für Vögel zugänglich im Freien entsorgen, sondern im Hausmüll. Dadurch wird zuverlässig verhindert, dass die belasteten Hundehaare als Nistmaterial verwendet und Jungvögel dadurch geschädigt werden.

 

Vielen Dank an unseren ortsansässigen Jäger, Manfred Decker, der uns auf diese Information aus der Jagdzeitschrift hingewiesen hat.


Mitgliederwachstum hält an – NABU-Familie wird immer größer

Immer mehr Menschen im Südwesten treten dem NABU bei. Mehr als 113.000 Mitglieder in ca. 250 Ortsgruppen machen unsere unabhängige Naturschutzarbeit in Baden-Württemberg möglich. 

Sie packen mit an, um bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu helfen. Sie geben damit all den bedrohten Tieren eine Stimme und werden laut für sie, die sich nicht selbst artikulieren können, wie zum Beispiel das Rebhuhn, den Feldhasen oder den Feldhamster. Sie sprechen auch für künftige Generationen, damit unsere Enkel und Urenkel in einer Welt aufwachsen können, die noch über die größtmögliche Vielfalt der heimischen natürlichen Tier- und Pflanzenarten verfügt. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

 

Sie wollen uns unterstützen? Dann werden Sie NABU-Mitglied und engagieren Sie sich mit uns zusammen vor Ort. Melden Sie sich an unter www.NABU-BW.de/Mitglieder oder melden Sie sich telefonisch bei unserer Ortsgruppe unter 07145-7614 (auch AB). Wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.

 

Seit 1910 ist der NABU in Markgröningen für Mensch und Natur aktiv - bis 1965 unter den Namen BfV Bund für Vogelschutz dann unter DBV Deutscher Bund für Vogelschutz und seit 30 Jahren als NABU Naturschutzbund Deutschland.

 

Lina Hähnle hatte die Naturschutzbewegung im Jahr 1899 in Stuttgart gegründet. Sie hat sich im Laufe der Jahrzehnte stets weiterentwickelt und zählt heute bundesweit über 770.000 Mitglieder. Damit ist der NABU Deutschland einer der mitgliederstärksten Verbände in Deutschland überhaupt - größer als die großen Parteien wie CDU oder SPD. 

 


Bei uns Zuhause...

Leben an Enz und Glems


Wir gratulieren...


 

 

 

NABU-Ehrennadel in Gold für Ernst Seitz

 

Im Rahmen der NABU-Jahresversammlung hat Ernst Seitz als Dank für seine Leistungen im Naturschutz die Ehrennadel im Gold erhalten. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Naturschutzbund NABU und ebenfalls jahrzehntelang als Vogel- und Naturschutzwart tätig. 

 

NABU-Vorstand mit Jubilar: Gerhard Oettinger, Ewa Paliocha, Helmut Schäfer, Ernst Seitz, Johannes Meiwes, Frank Handel (NABU-Kreisverband Ludwigsburg)