Willkommen beim NABU Markgröningen

Natur erhalten, Ressourcen schützen

Mit Begeisterung für die Natur

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Aktuelles


Bitte beachten Sie unsere Corona-bedingten Terminänderungen und Absagen unter Termine Markgröningen.


Pflege von Trockenheiden

 

In und um Markgröningen  entstanden durch die traditionelle Schafbeweidung Trockenheiden mit einer einmaligen Flora und Fauna. Den Erhalt dieser  Biotope zu unterstützen, hat sich der NABU Markgröningen  zur Aufgabe gemacht. Auch auf dem NABU-"Stückle" gibt  es auf mehreren durch Trockenmauern abgegrenzten Terrassen solche Trockenheiden. Durch jährlichen Schnitt werden diese von Büschen und Bäumen freigehalten.  

Schrannenschnitt November 2020


NABU-Apfel-Sammelaktion 2020 

 

Im Zeitraum vom 20. September bis 30. Oktober 2020 hat das ehrenamtliche NABU-Sammelteam über 4.500 kg Äpfel gesammelt und an die Firma Kumpf Fruchtsäfte abgeliefert. Gesammelt wurde in Markgröninger Streuobstwiesen. 

 

Herzlichen Dank an das Sammelteam und an die Stadt Markgröningen, die uns die ansonsten nicht abgeernteten Obstwiesen benannt hat. Für diese Saison ist jetzt Schluss. Die Kniegelenke und der Rücken müssen sich jetzt wieder erholen.

Äpfel, die zu schlecht zum Mosten waren oder zu hoch hingen, bekommen die Vögel, die Insekten, das Wild und die Schafe von Stadtschäfer Wörner. 

Übrigens: Streuobstwiesenpflege – ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt

Die alarmierenden Ergebnisse einer Langzeitstudie am Randecker Maar gingen im Oktober durch die Presse: Das Insektensterben findet in einem noch größeren Ausmaß statt, als bisher angenommen. Bespielhaft ist der Rückgang bei den Schwebfliegenarten um 97 %. Wissenschaftler stellen fest, dass diese Beobachtung kein lokales Phänomen ist, sondern repräsentativ ist für eine großflächige Artenverarmung in unseren Kulturlandschaften. Denn mit dem Rückgang der Insekten wird auch vielen Tierarten, die sich von den Insekten ernähren, die Lebensgrundlage entzogen: also vielen Vogel-, Amphibien- und Säugetierarten. 

Als eine wesentliche Ursache für das Insektensterben kann der Rückgang an Flächen für Streuobstwiesen angenommen werden, seit den 1950er-Jahren um etwa 80 Prozent!

 

Die Bäume der Streuobstwiesen bieten vielen Vögeln, Insekten und Säugern Lebensraum, Im Frühling gibt es eine reiche Baumblüte. Die Bäume stehen oft in extensiven Wiesen oder Weiden, die ebenfalls ein reichhaltiges Blütenangebot für Insekten bieten. Zudem stellen herabfallende Früchte im Herbst Nahrung für Wespen, aber auch für Schmetterlinge wie den Admiral, bereit.

 

 

Der NABU Markgröningen macht sich stark für den Erhalt der Streuobstwiesen in unserem Stadtgebiet. Die Apfelsammelaktion ist ein Beispiel dafür. 

Außerdem sorgt der NABU durch Pflanzaktionen für den Erhalt alter Obstarten. In den Jahren 2018 und 2019 haben NABU-Ehrenamtliche u.a. auf den städtischen Grundstücken Obstbäume gepflanzt. 


Mitgliederwachstum hält an – NABU-Familie wird immer größer

Immer mehr Menschen im Südwesten treten dem NABU bei. Mehr als 113.000 Mitglieder in ca. 250 Ortsgruppen machen unsere unabhängige Naturschutzarbeit in Baden-Württemberg möglich. 

Sie packen mit an, um bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu helfen. Sie geben damit all den bedrohten Tieren eine Stimme und werden laut für sie, die sich nicht selbst artikulieren können, wie zum Beispiel das Rebhuhn, den Feldhasen oder den Feldhamster. Sie sprechen auch für künftige Generationen, damit unsere Enkel und Urenkel in einer Welt aufwachsen können, die noch über die größtmögliche Vielfalt der heimischen natürlichen Tier- und Pflanzenarten verfügt. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

 

Sie wollen uns unterstützen? Dann werden Sie NABU-Mitglied und engagieren Sie sich mit uns zusammen vor Ort. Melden Sie sich an unter www.NABU-BW.de/Mitglieder oder melden Sie sich telefonisch bei unserer Ortsgruppe unter 07145-7614 (auch AB). Wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.

 

Seit 1910 ist der NABU in Markgröningen für Mensch und Natur aktiv - bis 1965 unter den Namen BfV Bund für Vogelschutz dann unter DBV Deutscher Bund für Vogelschutz und seit 30 Jahren als NABU Naturschutzbund Deutschland.

 

Lina Hähnle hatte die Naturschutzbewegung im Jahr 1899 in Stuttgart gegründet. Sie hat sich im Laufe der Jahrzehnte stets weiterentwickelt und zählt heute bundesweit über 770.000 Mitglieder. Damit ist der NABU Deutschland einer der mitgliederstärksten Verbände in Deutschland überhaupt - größer als die großen Parteien wie CDU oder SPD. 

 


Natur erleben mit Kindern - auch während Corona

Unter folgendem Link gibt es Tipps vom NABU:

https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/organisation/naju/27793.html

 

Unabhängig von den aktuellen Corona-Beschränkungen können Sie Wanderungen oder Spaziergänge in die umliegenden Felder, Wiesen und Wälder unternehmen.

 

Zurzeit blühen die Buschwindröschen. Im Rotenackerwald oder auch im Muckenschupf gibt es Flecken, die weiß leuchten und den Eindruck erwecken, es würde Schnee liegen. Das könnte bei schönem Wetter ein Ziel für eine Wanderung sein.

 

 

Kleine Naturbeobachtungen sind fast überall möglich sofern man ein paar Sträucher oder sonstiges Grün sehen kann.  So wurde zufälligerweise gesehen wie ein Eichhörnchen versucht einen Jutesack als Nistmaterial zu entwenden, der eigentlich im Garten Pflanzen vor den Nachtfrösten zu schützen sollte. 

 


Die Turteltaube ist "Vogel des Jahres 2020"

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Besonders durch die industrielle Landwirtschaft haben sich die Bedingungen für die Turteltaube verschlechtert. 

Doch auch ein zweiter Punkt bedroht die Turteltaube. Als einzige Langstreckenzieherin unter unseren Tauben verbringt sie ihren Winter in Afrika. Doch durch illegale und legale Jagd ist sie auf ihrem Zugweg massiv gefährdet. Allein in der EU werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet. Mit einer Petition wollen wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auffordern, sich bei der EU für einen Jagdstopp einzusetzen.

Foto: Ralf Thierfelder,NABU

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2020 gibt es auf der Webseite des NABU.de

Bei uns Zuhause...

Leben an Enz und Glems


Wir gratulieren...


 

 

 

NABU-Ehrennadel in Gold für Ernst Seitz

 

Im Rahmen der NABU-Jahresversammlung hat Ernst Seitz als Dank für seine Leistungen im Naturschutz die Ehrennadel im Gold erhalten. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Naturschutzbund NABU und ebenfalls jahrzehntelang als Vogel- und Naturschutzwart tätig. 

 

NABU-Vorstand mit Jubilar: Gerhard Oettinger, Ewa Paliocha, Helmut Schäfer, Ernst Seitz, Johannes Meiwes, Frank Handel (NABU-Kreisverband Ludwigsburg)