Aktuelles vom NABU Bund

Aktuelles vom

NABU Baden-Württemberg



Willkommen beim NABU Markgröningen


 

 

Natur erhalten, Ressourcen schützen

Mit Begeisterung für die Natur

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Aktuelles


Endlich endlich ist es wieder möglich, uns zu treffen!

 

Mitgliederversammlung

 

Termin:          Donnerstag, 28.10.2021

Ort:                Gasthaus Hermes (am Marktplatz)

Beginn:           19:30 Uhr


„Gelbes Band-Aktion“ zur Apfelernte - dieses Jahr erstmals auch in Markgröningen

Eine Kooperation zwischen NABU und OWG

 

 

 

Mit dem „Gelben Band“ sollen dieses Jahr erstmals auch in Markgröningen und Unterriexingen Apfelbäume gekennzeichnet werden, die jedermann kostenlos abernten darf. Dies ist ein Beitrag des NABU und des OWG zur Lebensmittelverwertung von sonst ungenutztem Obst. Nach dem schwäbischen Motto „...bei ons verkommt nix...“ wollen wir ein Zeichen gegen die Überfluss- und Wegwerf-Mentalität setzen. Speziell Äpfel sind  so gesund für unsere Ernährung.  „An apple a day - keeps the doctor away!“

Obst ist ein „Lebens –Mittel“ – ein Mittel zum Leben. Und das sollte es uns wert sein, es nicht einfach ungenutzt verkommen zu lassen.

 

Unsere Aktion wendet sich versuchsweise erstmals an Grundstücksbesitzer, die es aus irgendwelchen Gründen – sei es das Alter, Krankheit oder die persönlichen Lebensumstände – nicht mehr schaffen, das Obst selbst von den Bäumen zu ernten. Sie dürfen sich gerne bei uns melden und uns mitteilen, welche Bäume auf welchem Grundstück sie zur Verfügung stellen wollen. Diese Bäume erhalten von uns ein „Gelbes Band“ umgehängt. Daran erkennen nun die interessierten Mitbürger*innen,

dass sie das Obst von diesen, und nur von diesen Bäumen kostenlos ernten dürfen.

 Folgende Regeln sind dabei zu beachten:

 

Für Obstbaumbesitzer:

- Die gelben Bänder zur Markierung Ihrer Bäume erhalten Sie vom NABU oder vom OWG Markgröningen (Adressdaten siehe unten). Die  

  Bänder sind für Sie kostenlos.  Sie werden von der Firma Kumpf Fruchtsäfte aus Unterriexingen zur Verfügung gestellt, die wir

  dankenswerterweise für diese Aktion gewinnen konnten. 

- Jeder Baum, den Sie zur Ernte freigeben wollen, wird von uns mit diesem gelben   Band am Stamm markiert. 

- Die Bänder sind kompostierbar. Sollten sie mal verloren gehen oder vergessen werden, verrotten sie auf natürlichem Weg. 

- Die Bänder können vom Besitzer jederzeit wieder entfernt werden, wenn das Obst  geerntet ist oder wenn er sieht, dass nur noch

   wenige unreife Früchte am Baum hängen. 

 

Für Obst-Interessenten:

- Gehen Sie sorgsam mit den Obstbäumen um, reißen Sie keine Äste ab und fügen Sie  den Obstbäumen keinen Schaden zu. Wenn sich

   das Obst bei leichtem Schütteln der Äste nicht löst, dann ist es auch noch nicht reif. Weiteres Schütteln kann dazu führen, dass Äste

   abbrechen und der Baum somit geschädigt wird. 

- Das Verwenden von Anlege-Leitern ist nicht erwünscht, da dadurch ein erhöhtes Unfallrisiko gegeben ist. 

- Ernten Sie nur reifes Obst! Der Reifegrad ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Somit reicht die Ernte oft von August bis Anfang

  November. Reifes Obst fällt Ihnen beim Pflücken in die Hände oder bei leichtem Schütteln zu Boden. Zweige und Laub am Stiel sind ein

  Zeichen dafür, dass das Obst noch nicht erntereif ist. Wer Obst zur Saftherstellung bei den ortsansässigen Mostereien oder

  Getränkehändlern anliefert, sollte ohnehin darauf achten, dass es reif ist. Unreifes Obst kann zurückgewiesen werden.   

- Ernten Sie nur so viel Obst, wie Sie selber verwerten können. Weitere Interessenten werden Ihnen dafür dankbar sein.

- Vorsicht beim Ernten!!! Es können zum Beispiel morsche Äste abbrechen und herabfallen. Je nach Größe und Gewicht können sie

  erheblichen Schaden verursachen. Sie oder Ihre Kinder können von herabfallendem Obst getroffen werden. Vorsicht vor Wespen und

  Hornissen!!!  Sie nisten oft in Astlöchern und werden aggressiv, wenn Sie zu heftig am Baum schütteln. Lassen Sie in diesem Fall alles 

  stehen und liegen und suchen Sie schnell das Weite. Schlagen Sie nicht nach den Tieren. 

 

Grundsätzlich gilt:

- Die Obsternte erfolgt auf eigenes Risiko!  Sollte es zu Verletzungen oder Materialschäden kommen, so ist unverzüglich der NABU oder

  der OWG zu informieren. Dies ist notwendig, um zu klären, ob der Schaden ggf. über eine spezielle Haftpflichtversicherung der Stadt

  Markgröningen abgedeckt werden kann. 

  Danke an dieser Stelle an die Stadtverwaltung Markgröningen, die diese Aktion ebenfalls unterstützt. 

- Wer Obstbäume zur Ernte anbietet, ist damit einverstanden, dass die Grundstücksdaten (Name, Adresse, Ort und Flurstücksnummer,  

  Anzahl der Bäume und ggf. die Sortenbezeichnung)  beim NABU oder OWG erfasst und an Interessenten weiter gegeben werden. 

 

Unsere Kontaktdaten: 

- NABU Markgröningen –    Helmut Schäfer, Tel. 07145 – 7614 oder per Mail an 

 hml.schaefer@t-online.de  oder über 

 www.nabu-markgroeningen.de

 

- OWG Markgröningen -  Erwin Herrmann, Tel. 07145 – 923851 oder per Mail an

 owg@web.de sowie über www.owg-markgroeningen.de

 

Bitte unterstützen Sie diese Aktion! Das Obst muss es uns wert sein. - Wir würden uns freuen, wenn Sie mit dabei sind.

 


Erste Ergebnisse zum Teil 2 des Insektensommers 2021

Vom 6. -15. August hieß es wieder Beobachten, Zählen, Bestimmen und die Zahlen Melden.

Inzwischen gibt der NABU erste Ergebnisse bekannt. In Baden-Württemberge steht wie bundesweit die Ackerhummel mit Abstand auf Platz 1, gefolgt von der Westlichen Honigbiene, der Wildbiene, dem großen Heupferd und der Blauen Holzbiene.

 

Alle Ergebnisse der Zählung finden Sie hier.

 

Steinhummmel

Foto Helge May, NABU

Buntes Leben im NABU-Stückle

Im Teich am Häusle auf dem NABU_Grundstück stehen Wasserschwertlilien. Daran vollziehen gerade sechs Libellen ihre

Metamorphose. Sie befreien sich aus ihrem „alten Kleid“.



Ein Interview mit Theo von der NAJU-Gruppe Markgröningen finden Sie hier.



Gemeinschaftsaktion am 8. April:

Die Mauer und die Böschung am alten Tammer Weg wurden freigelegt und von Müll befreit.

 


Vogel des Jahres 2021 gekürt

 

Rotkehlchen gewinnt erste öffentliche Wahl

 

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel. 

 

Quelle: NABU 2021

Foto: Willi Rolfes, NABU

 


Hundehaare gefährden Jungvögel 

Text und Bild: Dr. Christina Jehle

 

Bereits im letzten Jahr hat eine Studie aus den Niederlanden erwiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Tod von Jungvögeln und Hundehaaren gibt. Bei der Untersuchung von toten Jungvögeln haben die Forscher in ihnen hohe Konzentrationen von Antiparasitika entdeckt. Dabei handelt es sich um Wirkstoffe, die Hunde gegen Zecken und Flöhe schützen sollen (Fipronil bzw. Imidacloprid). Die Forscher gehen davon aus, dass die Elternvögel Haare von Hunden als Nistmaterial verwendet haben, die mit Antiparasitika behandelt wurden. Dies wurde durch Haarproben aus Vogelnestern bestätigt, die die gleichen Schadstoffe wie in toten Nestlingen aufwiesen. Daraus wurde geschlossen, dass Nestlinge diese Substanzen über die ungefiederte Haut aufnehmen.

Wie kann man die Jungvögel schützen? 

Wenn Hundehalter ihre Hunde mit Antiparasitika behandeln, sollten Sie deren ausgebürstete Haare nicht für Vögel zugänglich im Freien entsorgen, sondern im Hausmüll. Dadurch wird zuverlässig verhindert, dass die belasteten Hundehaare als Nistmaterial verwendet und Jungvögel dadurch geschädigt werden.

 

Vielen Dank an unseren ortsansässigen Jäger, Manfred Decker, der uns auf diese Information aus der Jagdzeitschrift hingewiesen hat.


Mitgliederwachstum hält an – NABU-Familie wird immer größer

Immer mehr Menschen im Südwesten treten dem NABU bei. Mehr als 113.000 Mitglieder in ca. 250 Ortsgruppen machen unsere unabhängige Naturschutzarbeit in Baden-Württemberg möglich. 

Sie packen mit an, um bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu helfen. Sie geben damit all den bedrohten Tieren eine Stimme und werden laut für sie, die sich nicht selbst artikulieren können, wie zum Beispiel das Rebhuhn, den Feldhasen oder den Feldhamster. Sie sprechen auch für künftige Generationen, damit unsere Enkel und Urenkel in einer Welt aufwachsen können, die noch über die größtmögliche Vielfalt der heimischen natürlichen Tier- und Pflanzenarten verfügt. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

 

Sie wollen uns unterstützen? Dann werden Sie NABU-Mitglied und engagieren Sie sich mit uns zusammen vor Ort. Melden Sie sich an unter www.NABU-BW.de/Mitglieder oder melden Sie sich telefonisch bei unserer Ortsgruppe unter 07145-7614 (auch AB). Wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.

 

Seit 1910 ist der NABU in Markgröningen für Mensch und Natur aktiv - bis 1965 unter den Namen BfV Bund für Vogelschutz dann unter DBV Deutscher Bund für Vogelschutz und seit 30 Jahren als NABU Naturschutzbund Deutschland.

 

Lina Hähnle hatte die Naturschutzbewegung im Jahr 1899 in Stuttgart gegründet. Sie hat sich im Laufe der Jahrzehnte stets weiterentwickelt und zählt heute bundesweit über 770.000 Mitglieder. Damit ist der NABU Deutschland einer der mitgliederstärksten Verbände in Deutschland überhaupt - größer als die großen Parteien wie CDU oder SPD. 

 


Bei uns Zuhause...

Leben an Enz und Glems


Wir gratulieren...


 

 

 

NABU-Ehrennadel in Gold für Ernst Seitz

 

Im Rahmen der NABU-Jahresversammlung hat Ernst Seitz als Dank für seine Leistungen im Naturschutz die Ehrennadel im Gold erhalten. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Naturschutzbund NABU und ebenfalls jahrzehntelang als Vogel- und Naturschutzwart tätig. 

 

NABU-Vorstand mit Jubilar: Gerhard Oettinger, Ewa Paliocha, Helmut Schäfer, Ernst Seitz, Johannes Meiwes, Frank Handel (NABU-Kreisverband Ludwigsburg)