Willkommen beim NABU Markgröningen

Natur erhalten, Ressourcen schützen

Mit Begeisterung für die Natur

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Aktuelles


Bitte beachten Sie unsere Corona-bedingten Terminänderungen und Absagen unter Termine Markgröningen.


Streuobstwiesen

Im Auftrag der Stadt erntet der Nabu Markgröningen in diesem Jahr die Äpfel auf den städtischen Streuobstwiesen, die dann zu Saft verarbeitet werden.

 

Foto vom 8.Oktober 2020


Käferfunde eines jungen Insektenforschers in Markgröningen s. NAJU


 

Ansammlung von Schachbrettfaltern 

In dem NABU-Stückle wurde eine große Ansammlung von Schachbrettfaltern beobachtet, die sich auf den dort wachsenden Gelben Bergsternkraut niedergelassen hatten. 

Schachbrettfalter leben vorzugsweise in wenig feuchten, grasbewachsenen Gegenden, wie beispielsweise auf Wiesen und Lichtungen und an Straßenrändern und Böschungen, bevorzugt mit kalkigem Boden. Auch Kalkmagerrasen an sonnigen Hängen zählen zu den bevorzugten Standorten. Das sind Bedingungen, die durch die Pflegarbeiten im NABU-Stückle erhalten bleiben bzw. gefördert werden. Ein schöner Anblick.

Schachbrettfalter auf Flockenblume

 


Ungewöhnliche Beobachtung auf dem Marktplatz 

 

In der letzten Woche wurde auf dem Marktplatz und speziell auf dem Brunnen wiederholt ein Graureiher gesichtet. Angelockt wurde er dabei von den Goldfischen im Marktbrunnen. Dabei ist es dem Graureiher gelungen den einen oder anderen Fisch aus dem Brunnen zu gefangen und zu verspeisen. Wie viele Fische inzwischen fehlen ist unbekannt. Ebenso ist unbekannt, ob dieser Reiher bereits Junge zu versorgen hat bzw. seine Jungen damit füttert.

Auch wenn diese Beobachtung auf dem Marktplatz sehr ungewöhnlich ist, kommt es immer wieder vor, dass Graureiher in Gärten kommen um nach Mäusen oder Fischen in Zierteichen Ausschau zu halten. 

Zur Beachtung: Sollte bei Ihnen mal zufälligerweise ein Graureiher in den Garten kommen, dann bedrängen Sie ihn nicht oder fangen Sie ihn nicht ein. Reiher können sich – wenn sie bedrängt werden – mit dem Schnabel sehr wirksam verteidigen, was zu schweren Augenverletzungen führen kann. 

 


Natur erleben mit Kindern - auch während Corona

Unter folgendem Link gibt es Tipps vom NABU:

https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/organisation/naju/27793.html

 

Unabhängig von den aktuellen Corona-Beschränkungen können Sie Wanderungen oder Spaziergänge in die umliegenden Felder, Wiesen und Wälder unternehmen.

 

Zurzeit blühen die Buschwindröschen. Im Rotenackerwald oder auch im Muckenschupf gibt es Flecken, die weiß leuchten und den Eindruck erwecken, es würde Schnee liegen. Das könnte bei schönem Wetter ein Ziel für eine Wanderung sein.

 

 

Kleine Naturbeobachtungen sind fast überall möglich sofern man ein paar Sträucher oder sonstiges Grün sehen kann.  So wurde zufälligerweise gesehen wie ein Eichhörnchen versucht einen Jutesack als Nistmaterial zu entwenden, der eigentlich im Garten Pflanzen vor den Nachtfrösten zu schützen sollte. 

 


Rebhuhn bei uns fast ausgestorben?

 

Rebhühner sind standorttreu. Sie ziehen nicht wie andere Vogelarten in den Süden. Auch in schneereichen Wintern können die an Kälte gewöhnten Tiere bei uns überleben. 

Rebhühner sammeln sich, um mitten auf den Feldern gemeinsam zu übernachten. Sie kuscheln eng aneinander und wärmen sich gegenseitig. Außerdem sind sie so gegen Überraschungsangriffe besser geschützt und können nahende Feinde in alle Richtungen besser erkennen. In einer Vollmondnacht bei geschlossener Schneedecke lassen sich die Rebhühner am besten identifizieren. Sie bilden dunkle Flecken auf den Feldern. Ansonsten ist es sehr schwer, diese scheuen Vögel in wolkenbedeckten Nächten ohne Schneedecke zu erkennen. 

 

 

Tagsüber suchen die Rebhühner Schutz in Feldhecken, in hochstehenden Brachflächen oder in Gebüschen sowie in Baumschulpflanzungen. Deshalb ist es so wichtig, derartige Florahabitate und damit die heimische Biodiversität zu erhalten und zu pflegen. Fehlen diese Habitate, dann fehlen in der Folge auch die Niederwildarten wie Rebhühner, Feldlerchen oder der Feldhase. Die Artenvielfalt leidet vor allem durch zu einseitige landwirtschaftliche Nutzung, durch Monokulturen und durch das Fehlen von „Allerweltskräutern“ in der Natur, wie sie sich zum Beispiel in Buntbrachen entfalten können. Eben solche Rückzugsflächen und Biotopstreifen, in denen sie sich zurückziehen können und Schutz finden sind wichtig. Dort finden sie auch Nahrung in Form von Körnern und Samen. 

                                                                               Rebhühner im Schnee (Foto: Volker Saß www.naturgucker.de)


 

Rückblick auf Naturschutzarbeit - Firmprojekt

Im Rahmen zur Vorbereitung auf die Firmung haben sich Jugendliche für das Projekt „Arbeitseinsatz im Naturschutz“ entschieden. Naturschutz steht in einem ganz engen Zusammenhang mit der Erhaltung unsere Schöpfung.  In diesem Sinne haben sie bei dem Freischneiden eines Feuchtbiotops fleißig mitgearbeitet. Der NABU bedankt sich für diese Unterstützung bei Dana und Lucas.

 


Die Turteltaube ist "Vogel des Jahres 2020"

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Besonders durch die industrielle Landwirtschaft haben sich die Bedingungen für die Turteltaube verschlechtert. 

Doch auch ein zweiter Punkt bedroht die Turteltaube. Als einzige Langstreckenzieherin unter unseren Tauben verbringt sie ihren Winter in Afrika. Doch durch illegale und legale Jagd ist sie auf ihrem Zugweg massiv gefährdet. Allein in der EU werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet. Mit einer Petition wollen wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auffordern, sich bei der EU für einen Jagdstopp einzusetzen.

Foto: Ralf Thierfelder,NABU

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2020 gibt es auf der Webseite des NABU.de

 

 

 

NABU-Ehrennadel in Gold für Ernst Seitz

 

Im Rahmen der NABU-Jahresversammlung hat Ernst Seitz als Dank für seine Leistungen im Naturschutz die Ehrennadel im Gold erhalten. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Naturschutzbund NABU und ebenfalls jahrzehntelang als Vogel- und Naturschutzwart tätig. 

 

NABU-Vorstand mit Jubilar: Gerhard Oettinger, Ewa Paliocha, Helmut Schäfer, Ernst Seitz, Johannes Meiwes, Frank Handel (NABU-Kreisverband Ludwigsburg)


Bei uns Zuhause...

Leben an Enz und Glems


Wir gratulieren...

Storchennest (Symbolbild)
Storchennest (Symbolbild)

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen gratuliert den Vaihingern herzlich zum Wiedereinzug der Störche. 20 Jahre wurde geackert, überlegt, umgekrempelt und kooperiert um den Lebensraum so zu gestalten, dass der Storch sich wohlfühlen und wieder einziehen kann. 

Der Lohn für die Mühe: Ein Storchennest in Horrheim.

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Wer klappert denn da in Markgröningen?

Kaum zu glauben und doch wahr: Im Juni 2014 konnte die Gemeinde Markgröningen zweimal einen Storchenbesuch verzeichnen. Ein Ereignis der besonderen Art, von dem es hoffentlich noch viele geben wird.

Ausserdem wurde Anfang Oktober auf den Enzwiesen, Höhe Unterriexingen, ein einzelner Storch gesichtet.