Willkommen beim NABU Markgröningen

Natur erhalten, Ressourcen schützen

Mit Begeisterung für die Natur

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Aktuelles


Der NABU schließt sich den behördlichen Vorgaben und Empfehlungen an und sagt bis Ende April alle öffentlichen Veranstaltungen/Führungen ab.

 

Unabhängig davon können Sie Wanderungen oder Spaziergänge in die umliegenden Felder, Wiesen und Wälder unternehmen.

 

Zur Zeit blühen im Siegental die Küchenschellen. – Ein kleines blaues Wunder. – Das könnte bei schönem Wetter ein Ziel für eine Wanderung sein.“

 

Küchenschellen im Siegental;  fotografiert am 19.3.2020


Auch diese Veranstaltung fällt aus, da alle Führungen und Veranstaltungen im Rosensteinmuseum abgesagt sind. 

 

Donnerstag, den 26. März um 15:00 Uhr

 

Der NABU besucht die

Sonderausstellung "RIESIG im Meer" im Schloss Rosenstein

 

Das Meer selbst ist RIESIG: Ozeane nehmen zwei Drittel der Erdoberfläche ein und machen unseren Planeten – vom All aus betrachtet – zu einem blauen. In der dritten Dimension ist das Meer nicht weniger RIESIG: Die höchsten Berge der Erde ließen sich in den tiefsten Gräben des Pazifiks ohne weiteres komplett versenken. RIESIG sind auch viele der Organismen, die diesen scheinbar unermesslichen Raum bevölkern. 

 

Die große Säulenhalle im Schloss Rosenstein ist zum Meer geworden. 

Bei dem Besuch tauchen wir ab in die geheimnisvolle und riesige Welt unter Wasser!

 

Ewa Paliocha wird uns durch die Sonderausstellung führen.

Die Kosten bestehen aus dem Museumseintritt (8,-€ Erwachsene, 4 € ermäßigt) sowie dem Anteil an der VVS-Gruppenfahrkarte. Die Führung selber ist kostenlos.

 

Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, an dieser Führung durch die Sonderausstellung teilzunehmen.

Wir fahren mit dem Öffentlichen Nahverkehr zur Sonderausstellung und gehen vom Nordbahnhof durch den Rosensteinpark zum Museum. Für Interessierte mit Gehbehinderung organisieren wir bei Bedarf eine PKW-Fahrt.

Zur besseren Organisation bitten wir um vorherige Anmeldung bei Johannes Meiwes Tel. 3698 oder „Johannes.Meiwes@web.de“ oder Ewa Paliocha „ewa.paliocha@t-online.de“. 

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 bis max. 20 beschränkt.

 

Startpunkt ist um 13:40 an der Bushaltestelle Markgröningen Mitte/Wernerstr.

Der Bus fährt um 13:48 ab !!!

Die Führung wird um 17:00 enden und wir werden ca. 18:30 nach Markgröningen zurückkehren.

 

Weitere Infos unter: https://www.naturkundemuseum-bw.de/sonderausstellungen/ab-24102019-riesig-im-meer

 


Rebhuhn bei uns fast ausgestorben?

 

Rebhühner sind standorttreu. Sie ziehen nicht wie andere Vogelarten in den Süden. Auch in schneereichen Wintern können die an Kälte gewöhnten Tiere bei uns überleben. 

Rebhühner sammeln sich, um mitten auf den Feldern gemeinsam zu übernachten. Sie kuscheln eng aneinander und wärmen sich gegenseitig. Außerdem sind sie so gegen Überraschungsangriffe besser geschützt und können nahende Feinde in alle Richtungen besser erkennen. In einer Vollmondnacht bei geschlossener Schneedecke lassen sich die Rebhühner am besten identifizieren. Sie bilden dunkle Flecken auf den Feldern. Ansonsten ist es sehr schwer, diese scheuen Vögel in wolkenbedeckten Nächten ohne Schneedecke zu erkennen. 

 

 

Tagsüber suchen die Rebhühner Schutz in Feldhecken, in hochstehenden Brachflächen oder in Gebüschen sowie in Baumschulpflanzungen. Deshalb ist es so wichtig, derartige Florahabitate und damit die heimische Biodiversität zu erhalten und zu pflegen. Fehlen diese Habitate, dann fehlen in der Folge auch die Niederwildarten wie Rebhühner, Feldlerchen oder der Feldhase. Die Artenvielfalt leidet vor allem durch zu einseitige landwirtschaftliche Nutzung, durch Monokulturen und durch das Fehlen von „Allerweltskräutern“ in der Natur, wie sie sich zum Beispiel in Buntbrachen entfalten können. Eben solche Rückzugsflächen und Biotopstreifen, in denen sie sich zurückziehen können und Schutz finden sind wichtig. Dort finden sie auch Nahrung in Form von Körnern und Samen. 

                                                                               Rebhühner im Schnee (Foto: Volker Saß www.naturgucker.de)


 

Rückblick auf Naturschutzarbeit - Firmprojekt

Im Rahmen zur Vorbereitung auf die Firmung haben sich Jugendliche für das Projekt „Arbeitseinsatz im Naturschutz“ entschieden. Naturschutz steht in einem ganz engen Zusammenhang mit der Erhaltung unsere Schöpfung.  In diesem Sinne haben sie bei dem Freischneiden eines Feuchtbiotops fleißig mitgearbeitet. Der NABU bedankt sich für diese Unterstützung bei Dana und Lucas.

 


Die Turteltaube ist "Vogel des Jahres 2020"

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Besonders durch die industrielle Landwirtschaft haben sich die Bedingungen für die Turteltaube verschlechtert. 

Doch auch ein zweiter Punkt bedroht die Turteltaube. Als einzige Langstreckenzieherin unter unseren Tauben verbringt sie ihren Winter in Afrika. Doch durch illegale und legale Jagd ist sie auf ihrem Zugweg massiv gefährdet. Allein in der EU werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet. Mit einer Petition wollen wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auffordern, sich bei der EU für einen Jagdstopp einzusetzen.

Foto: Ralf Thierfelder,NABU

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2020 gibt es auf der Webseite des NABU.de

 

 

 

NABU-Ehrennadel in Gold für Ernst Seitz

 

Im Rahmen der NABU-Jahresversammlung hat Ernst Seitz als Dank für seine Leistungen im Naturschutz die Ehrennadel im Gold erhalten. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Naturschutzbund NABU und ebenfalls jahrzehntelang als Vogel- und Naturschutzwart tätig. 

 

NABU-Vorstand mit Jubilar: Gerhard Oettinger, Ewa Paliocha, Helmut Schäfer, Ernst Seitz, Johannes Meiwes, Frank Handel (NABU-Kreisverband Ludwigsburg)


Bei uns Zuhause...

Leben an Enz und Glems


Wir gratulieren...

Storchennest (Symbolbild)
Storchennest (Symbolbild)

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen gratuliert den Vaihingern herzlich zum Wiedereinzug der Störche. 20 Jahre wurde geackert, überlegt, umgekrempelt und kooperiert um den Lebensraum so zu gestalten, dass der Storch sich wohlfühlen und wieder einziehen kann. 

Der Lohn für die Mühe: Ein Storchennest in Horrheim.

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Wer klappert denn da in Markgröningen?

Kaum zu glauben und doch wahr: Im Juni 2014 konnte die Gemeinde Markgröningen zweimal einen Storchenbesuch verzeichnen. Ein Ereignis der besonderen Art, von dem es hoffentlich noch viele geben wird.

Ausserdem wurde Anfang Oktober auf den Enzwiesen, Höhe Unterriexingen, ein einzelner Storch gesichtet.